ZDK unterstützt Forderung nach vollständiger Technologieoffenheit    

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Bonn, 7. Januar 2020. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) unterstützt die Forderung von Bundesverkehrsminister Scheuer nach einer vollständigen Technologieoffenheit bei alternativen Antrieben und Kraftstoffen. Der Verkehrsminister bezeichnete 2020 als „Hoffnungsjahr" für weniger klimaschädliche Autoantriebe in Deutschland. Es wäre aus Scheuers Sicht aber ein Fehler, sich nur auf eine Variante festzulegen. Er kritisierte, dass der synthetische Kraftstoff Care Diesel bisher nicht vom Bundesumweltministerium genehmigt sei.

In diesem Zusammenhang bekräftigt der ZDK seine Forderung nach gezielter Förderung von synthetischen oder regenerativen Kraftstoffen. Diese Kraftstoffe hätten nur dann Marktchancen, wenn sie zu wettbewerbsfähigen Preisen angeboten werden, so ZDK-Hauptgeschäftsführer Axel Koblitz. Gerade auf langen Strecken oder im Schwerlastverkehr haben Verbrennungsmotoren Vorteile gegenüber Batterieautos. „Mit klimaneutral hergestellten synthetischen Kraftstoffen könnten sofort über 52 Millionen Pkw und Nutzfahrzeuge zum Abbau der CO2-Belastung beitragen“, so Koblitz. Langfristig sei der über Wasserstoff und Brennstoffzelle angetriebene Elektromotor ohnehin die technologisch überlegene Lösung hinsichtlich Gewicht, Reichweite und Betankungsdauer.

Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)

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