Alternative Antriebe auf dem Vormarsch  

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Bonn, März 2020. Bei insgesamt deutlich weniger Neuzulassungen im Februar weisen die Pkw mit alternativen Antrieben hohe Zuwachsraten auf. Das ergibt die aktuelle Monatsstatistik des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA).

Mit knapp 240 000 Pkw lag die Zahl der Neuzulassungen um 10,8 Prozent niedriger als im vergleichbaren Vorjahresmonat. Damit setzt sich die Marktnormalisierung nach dem starken Autojahr 2019 weiter fort. Der ZDK geht in diesem Jahr von einem Rückgang der Neuzulassungszahlen auf 3,26 Millionen Pkw aus, das wären 9,6 Prozent weniger als im vergangenen Jahr.

Stark im Plus zeigten sich die Fahrzeuge mit alternativen Antrieben. So wurden im Februar mit 8 154 Einheiten 75,8 Prozent mehr Pkw mit rein batterieelektrischem Antrieb zugelassen als vor einem Jahr. Bei Pkw mit Hybridantrieb hat sich die Zahl der Neuzulassungen (30 000) mit plus 98,1 Prozent gegenüber Februar 2019 fast verdoppelt und erreichten einen Neuzulassungsanteil von 12,5 Prozent.

Bei den Besitzumschreibungen gab es im Februar mit rund 565 000 Pkw einen leichten Zuwachs von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)

Der ZDK in Bonn und Berlin vertritt die berufsständischen Interessen von 36 600 Autohäusern und Kfz-Meisterbetrieben mit
439 000 Beschäftigten. Hinzu kommen weitere 3 500 Karosserie-, Fahrzeugbau- und Lackier-Fachbetriebe mit rund 40 000 Mitarbeitern, die im Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugbautechnik e.V. (ZKF) organisiert sind. Der ZKF ist ordentliches Mitglied im ZDK.

Im Jahr 2019 erzielten die 36 600 im ZDK organisierten Kfz-Betriebe einen Umsatz von rund 186 Milliarden Euro mit dem Verkauf neuer und gebrauchter Fahrzeuge sowie mit Wartung, Reparatur und Service. Hinzu kommen 4,7 Milliarden Euro Umsatz der im ZKF organisierten Betriebe. Bei der Ausbildung  sind ZDK und ZKF mit zusammen über 95 600 Azubi  im Handwerk führend.

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