Kfz-Gewerbe: Scharfe Kritik am Werkstattketten-Projekt der HUK    

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Bonn, 22. Februar 2016. Mit scharfer Kritik hat der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) auf den Start des Werkstattketten-Projekts der HUK-Coburg reagiert. Auf deren Internetseite (huk-autoservice.de) werde mit Festpreisen für bestimmte konkrete Dienstleistungen geworben. Damit versuche der Versicherer Preise in den Markt zu drücken, die für die Partnerwerkstätten betriebswirtschaftlich nicht darstellbar seien und daher durch andere Aufträge subventioniert werden müssten. Dem ZDK stellten sich verschiedene Fragen, ob zum Beispiel die als Partner vorgesehenen Karosserie- und Lack-Betriebe dafür qualifiziert seien, Inspektionen nach Herstellervorgaben durchzuführen. Nach wie vor bestünden Zweifel an der kartellrechtlichen Zulässigkeit des Werbens mit Festpreisen für bestimmte konkrete Dienstleistungen. Der ZDK werde daher erneut das Bundeskartellamt um entsprechende Prüfung bitten. Aus Sicht des Kfz-Gewerbes werde sich das Projekt nachhaltig negativ auf das Servicegeschäft und damit auf zahlreiche Kfz-Betriebe auswirken, so ein ZDK-Sprecher.

Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)

 

 

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